Urlaub von Betty

Einen schönen Tag zusammen !

Wie ich im letzten Beitrag versprochen habe, möchte ich euch heute zeigen, was ich so angestellt  habe, während Betty in Berlin rumgestapft (und oft auch rumgeirrt) ist.
Im letzten Post ging es eindeutig zu wenig um MICH, das darf natürlich nicht sein. Also bekommt ihr heute wieder mehr von mir und meinen Abenteuern zu hören.
(Leider können wir euch dieses Mal nicht allzu viele Bilder präsentieren. Denn meine fotografierfanatische Betty war ja außer Haus und der Rest der Familie nimmt nur ab und an mal eine Kamera in die Hand.)

Ich habe Hans-Hermann ausgiebig angesabbert geputzt, mehrmals überprüft ob meine Betty schon wieder daheim ist (und bei der Gelegenheit gleich getestet, ob die Zimmertür offen ist. War sie leider nicht. Also musste ich mein eigenes Bett belagern), war auf Mäusejagd, habe Bettys Schwester erpresst mich mit Leckerlies vollzustopfen (ich kann ja sooo furchtbar traurig und lieb gucken), wurde ausversehen in der Küche eingesperrt (macht nix, da darf man dann unbesorgt aufdie Eckbank liegen, denn die Dosenöffner haben dann eh nur furchtbar Mitleid, wenn sie bemerken dass ich gefangen war), habe Franz-Joseph aus dem Bett geschmissen, habe Frauchen und Herrchen mit kläglichem Geschrei nachts mehrmals aus den Federn gescheucht und war die meiste Zeit natürlich gaaaaanz faul.

Oh ja, gut gehen lassen hab ichs mir. Bettymama kann nämlich seeehr schön kraulen.
Betty habe ich natürlich durchaus ein wenig vermisst. Schließlich konnte ich mich so nicht in ihrem Bett ausruhen und habe nicht noch mehr Leckerlies erhaschen können.
Und ja, die Streichel- und Schmusestunden mit ihr habe ich auch vermisst.

Schnurrrrrr, eure Mimi

Ein Franziskaner Weiz ... äääh ... eine Berliner Weiße, bitte!

Miau und Hallo

Betty ist wieder zurück aus Berlin und hat viiiiele Fotos mitgebracht. Nun ist es auch endlich so weit: sie hat ihre tausende Fotos von Berlin gut aussortiert zig mal durchgesehen und ist sich immer noch nicht so ganz sicher, welche Bilder sie wirklich löschen soll ... damit für das geplante Fotobuch eine annehmbare Anzahl übrig bleibt.


Wie viel sie tatsächlich geknippst hat, verrate ich besser nicht. Ich sag nur so viel: für meinen Blog waren es sage und schreibe 80 ausgewählte Fotos. Aber das lasse ich natürlich nicht durchgehen! Wäre ja noch netter, wenn in einem Beitrag nicht ICH im Mittelpunkt stehe!




Da meine Betty garantiert beleidigt wäre, wenn ich euch nicht ein paar ihrer Bilder zeige (und verscherzen will ich es mir mit ihr lieber nicht, die ständige Leckerliezufuhr muss schließlich gewährleistet bleiben!), dürft ihr euch heute einen kleinen Überblick über die Berlinreise machen. Betty hat so viel von ihrem Urlaub erzählt, dass ich euch ein paar Ausschnitte ihrer Berichte schreiben möchte. 

Das Hotel
Mitten in der Nacht um 2 Uhr klingeln drei Wecker gleichzeitig (rein vorsichtshalber hat Betty gleich mehreren Exemplare ihrer Weckersammlung den Alarm verpasst). Nach einem schnellen Frühstück geht die Reise los: auf zum Flughafen und dann weiter nach Berlin.
Noch vor 8 Uhr morgens ist der Urlaubsort erreicht. Doch kaum angekommen, sind Betty und Bettyfreund (BF) erst einmal komplett verwirrt und haben keine Ahnung, wo besagter Bus zu finden sei, der direkt das Hotel ansteuert. Natürlich sind die beiden - ohne es zu merken -  direkt an der Haltestelle vorbeigelaufen, da eine Currywurstbude magische Anziehungskräfte ausstrahlte.
Nachdem der Bus aber doch endlich gefunden ist, geht die Fahrt Richtung Alexanderplatz los. Denn genau dort befindet sich die Unterkunft der nächsten Tage.

Dort angekommen werden die Koffer abgegeben und ein Frühstückscafé gesucht - um dann erst einmal den Hauptstadttrubel auf sich einwirken zu lassen. Nach einer kurzen Besprechung ist die erste Attraktion beschlossene Sache: eine Führung der Berliner Unterwelten soll es sein.

Treffpunkt für die Führung ist ein Flakturm inmitten eines Parks mit einem schönen Rosengarten und (viel zu vielen) Wegen, die bergauf führen - also in Richtung Flakturm, der ganz oben auf dem Berg zu finden ist. Hehe, für meine unsportliche Betty also schon echte Belastung, so früh am Tag. Aber die ist so mit fotographieren beschäftigt, die merkt fast gar nicht, dass sie da einen Berg, äh Hügel erklimmen muss.

Auf dem Flakturm
Nach der spannenden Reise durch den Flakturm und seine Ruinenlandschaft wird der Rosengarten ausführlich inspiziert, ein kurzer Regenschauer mit großem Schrecken unter einem Parkhausdach beobachtet (und verflucht), eine Fahrt mit der S-Bahn in die falsche Richtung  unternommen, schließlich doch die richtige Bahn entdeckt und zu guter Letzt ist das nächste Ziel erreicht: KPM, die Königliche Porzellanmanufaktur.




Rosengarten
Berliner Weiße vs. Franziskaner
Nach einem darauffolgenden Besuch des DDR-Museums (welches entgegen Bettys und BF´s Erwarten sogar kurz vor Schluss noch völlig überfüllt war) kehren Betty und Bettyfreund völlig fertig ins Hotel zurück, wo sie endlich einchecken und ein wenig die geplagten Beine hochlegen können - bevor es Abends auf die Suche nach einem schönen Lokal geht. Dort wird natürlich gleich die Berliner Weiße kennengelernt (hä, was ist das denn?) und probiert - Betty ist begeistert, BF bleibt lieber beim altbekannten Franziskaner Weizen.
Ungewohnt früh geht es an diesem Abend für die beiden ins Bett. Doch das muss sein, denn schließlich stehen ein paar anstrengende Tage vor der Tür. (Hat hier jemand was von URLAUB gesagt? Ne, das ist Abenteuer, aber garantiert nicht Entspannung!)
 
Berliner Fernsehturm
Ein neuer Tag in Berlin steht bevor. Nach einem leckeren Frühstückssandwich geht es los in Richtung Museumsinsel. Pergamonmuseum lautet das Ziel.

Aber denkste. Betty und BF haben keine Lust, 4 (!!!) Stunden zu warten und reihen sich nur kurz in die laaaange Warteschlange ein - eben um festzustellen, wie lange sie tatsächlich in der prallen Sonne stehen müssten.

Doof gelaufen, aber davon lassen die beiden sich natürlich nicht die Laune verderben. Müssen sie nächstes Mal eben noch früher aus den Federn.





Berliner Dom
Nach vielen Fotos sind die beiden im Lustgarten angekommen, wo sie sich dazu entschließen, den Berliner Dom zu besichtigen.
Gesagt, getan und die zwei verschwinden für die nächsten Stunden in dem prächtigen Gebäude.



Aussicht vom Berliner Dom

Kein Wunder, dass die so lange da drin waren. Mit einem Audio-Guide ausgestattet bekommt man allerlei interessante Infos zu hören und der Kuppelumgang mit Blick auf die Stadt ist wirklich lohnenswert.


Blick über die Stadt



Beim anschließenden Spaziergang Unter den Linden bekommen Betty und BF viele weitere Sehenswürdigkeiten und leider auch mindestens genauso viele Baustellen und Kräne zu Gesicht.
Kurze Zeit später bekommen die beiden jedoch auch etwas INS Gesicht: zuerst noch recht zaghaft, doch dann immer heftiger fallen Regentropfen vom Himmel.
 
Gerade noch rechtzeitg vor dem großen Regenschauer finden sie Unterschlupf in einem Souvenirshop, den Regenschirm haben sie selbstverständlich im Hotel gelassen, es soll ja traumhaftes Wetter heute sein. Egal, der Regen wird schon nicht allzu lange andauern. Na von wegen. Schließlich wird eben ein Schirm in ihrem Regenversteck gekauft und das Ziel angesteuert, welches nur einige Häuser weiter zu finden ist und als Überbrückung für das unerwartet schlechte Wetter dienen soll: Madame Tussauds.

Nachdem Betty und BF mit sämtlichen Boxstars, Fußballern, Musikern, Schauspielern und Wissenschaftlern posiert haben, erinnern nur noch einige wenige Pfützen an den Regenschauer. Somit kann es auf dem Prachtboulevard weitergehen und Betty und BF steuern geradewegs zuerst eine Currywurstbude (sehr, sehr lecker!) und danach das Brandenburger Tor an.
Brandenburger Tor




















Paul-Löbe-Haus
Abends freuen die beiden sich auf eine gemütliche Schifffahrt auf der Spree. Doch weil sie im ungewohnten U- und S-Bahnchaos nicht sofort die richtige Linie erwischen, können sie gerade noch einen Blick auf das Schiff werfen - bevor es gemächlich an ihnen vorbeizieht

Mein Hoppelbraten


Also wird auch die Schifftour auf einen anderen Tag verschoben und stattdessen eine wilde Hasenjagd veranstaltet. Hört sich soweit lecker an, nicht wahr? Allerdings handelt es sich dabei nicht um eine Jagd im klassischen Sinn mit Aussicht auf einen leckeren Braten *schmatz*




In Bettys Fall läuft diese Jagt vielmehr so ab:
"Da guck, ein Haaaase!" *knips* *knips*
"och nö, bleib doch da!"
"oooh, da ist ja noch einer!!!" *knips*

Reichstag
Kurzentschlossen beschließen Betty und BF, das deutsch-amerikanische Volksfest zu besuchen (dieses Mal finden sie sogar sofort den richtigen Bus dorthin und verpassen ihn nicht einmal).
Da es mittlerweile schon recht spät ist, wird nicht einmal mehr Eintritt kassiert. Was gut so ist, denn die beiden waren von dem Fest recht enttäuscht. Kaum Besucher, ein nerviges Bühnenprogramm und eher wie ein üblicher Jahrmarkt gestaltet. Würde man es nicht wissen, würde man gar nicht auf die Idee kommen, dass es ein (angeblich) speziell deutsch-amerikanisches Fest sein soll.

Siegessäule
Nicht empfehlen würden sie übrigens auch das Gaslaternenfreilicht-Museum mit dem versprochenen ach so romantischen Ambiente. Denn romantisch ging es eher weniger zu, da
1.) Betty der völlig menschenleere Park nicht ganz geheuer war und sie Angst um ihre Kamera hatte, während
2.) BF einen mords Spaß dabei hatte, mehr oder weniger alle Laternen zu zählen, die entweder kaputt, nicht vollständig waren oder einfach nicht geleuchtet haben






Kunst am Kurfürstendamm: die Skulptur "Berlin"

Nach einem langen, aufregenden Tag machen die zwei sich auf den Heimweg. Kurz vor der Ankunft am Hotel kommt es aber noch zu einer Aufregung: BF´s Handy ist nach der Busfahrt verschwunden. Der Bus kann zwar noch aufgespürt werden, das Klingelteil aber ist natürlich unauffindbar.
Tja, die einen nehmen Andenken vom Urlaubsort mit nach Hause, die anderen lassen dafür ein Stück "Heimat" dort.

in der Reichstagskuppel
Tags darauf geht es (nach einer laaangen Wartezeit für Tickets) zuerst zum Reichstag mit Kuppelbesichtigung, anschließend wird eine Fahrt mit dem 100er Bus unternommen, wo man allerhand zu sehen bekommt. Sehr interessant, finden Betty und BF. Nach einem Mittagssnack in einer Currywurstbude (was sonst?) am Ku´damm geht es zurück in Richtung Brandenburger Tor am Pariser Platz.
Raum der Stille, DZ-Bank, eine Demonstration, Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma, Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Homosexuellen, Holocaust-Mahnmal lauten die Eindrücke der folgenden Stunden.



Abends steht Betty und BF eine Fahrt nach Neukölln bevor, da sie sich dort die Vorpremiere des Films "Gott verhüte" in einem Freiluftkino ansehen möchten - der Regisseur ist sogar auch zu Gast.






Holocaust-Mahnmal

Anschließend möchten sie als VIP-Gäste (dank guter Konnektschns, soso!) dem Club Matrix einen Besuch abstatten, wo sie pünktlich zur Happy Hour eintreffen und Betty sich so ihre geliebte Cola im Doppelpack schmecken lassen kann.
Völlig geplättet von den Erlebnissen des Tages und dem viiielen Laufen treten sie mitten in der Nacht die Reise zurück ins Hotel an. Natürlich trifft ihr Bus mit Verspätung ein, sodass sie die Anschlussfahrt zum Alexanderplatz verpassen. So haben sie stattdessen eben die Gelegenheit, in den Genuss einer Taxifahrt durch die Hauptstadt zu kommen.




Eine völlig leere U-Bahnstation inmitten des Berlintrubels


 Viel zu Früh nach dieser langen Nacht klingelt am nächsten Morgen der Wecker. Doch das muss sein, sonst wird es mit dem Ausflug ins Pergamonmuseum wieder nix. Über eine Stunde vor der Öffnung reihen Betty und BF sich in die selbst da schon nicht gerade kurze Warteschlange ein, mampfen genüsslich ihre Sandwiches und versuchen mit einem Coffee-to-go in die Puschen zu kommen, also wach zu werden.

Bratenparadies in Berlin
Nach einer leckeren Currywurst (neee, dieses Mal ausnahmsweise nicht) Pizza besichtigen Betty und BF den Checkpoint Charlie und informieren sich in der Black Box Kalter Krieg über geschichtliches Zeug (beziehungsweise: Betty versucht es, schläft - fertig von dem langen Fußmarsch des Tages - während einem Dokufilm aber ein. Weil sie ihn aber bis zu dem Punkt, an dem sie noch wach war, sehr interessant fand, lässt sie sich die Details danach eben von BF erzählen).

Französischer Dom am Gendarmenmarkt
Nachdem der Gendarmenmarkt mit deutschem und französischem Dom, sowie Schauspielhaus besichtigt wurde und minutenlang riesigen Seifenblasen auf dem großen Platz nachgejagt wurde (was mir garantiert auch gefallen hätte), machen die beiden sich bereit für einen zweiten Anlauf in puncto Spreeschiffahrt - dieses Mal mit Erfolg.


Abendliche Schifffahrt auf der Spree
Hungrig (bei soo vielen Täublein? Versteh ich nicht ....) kehren Betty und BF anschließend in ein altes Berliner Restaurant bei den Hackeschen Höfen ein und lassen den letzten Abend in Berlin gemütlich ausklingen.






Die Pläne für den letzten Tag in der Hauptstadt sind schon gesetzt: ein Ausflug in die Gärten der Welt mit anschließendem Shoppingbummel, bevor es am frühen Abend allmählich zurück in Richtung Heimat geht.

Orientalischer Garten
Betty und BF laufen durch einen weitläufigen, schön angelegten Park der verschiedene Themengärten zu bieten hat. Da ihre Zeit dort aber recht knapp bemessen ist, bekommen sie nur ein paar wenige der Gärten zu sehen. So etwa den orientalischen und christilchen Garten, sowie den Renaissancegarten und einen Stauden- und Quellgarten.



Italienischer Renaissancegarten
Nach einer Shoppingtour (nach der BF komplett fertig ist), stärken Betty und BF sich noch ein letztes Mal mit einer feinen Currywurst. Dann treten sie den Heimweg an und fahren vom Alexanderplatz weg in Richtung Flughafen.

Spät abends landen sie zurück in Bayern und finden sich (wie üblich) in Chaos pur wieder: zum falschen Gate abgebogen können sie natürlich ihre Koffer nicht finden. Glücklicherweise findet sich aber ein freundlicher Flughafenmensch, der Betty und BF zusammen mit einer Gruppe weiterer ver(w)irrter Urlauber ans richtige Gate befördert.


Nach einem schnellen Imbiss im Restaurant zum goldenen M :) kommen Betty und BF glücklich, mit vielen Eindrücken und Abenteuern, aber mit von Schmerzen geplagten Beinen hier bei mir daheim wieder an.





Während dem nächtlichen Flug startete Betty noch einen letzten - kläglichen - Versuch, Berlin bei Nacht von oben zu fotographieren. Gelungen ist ihr das nicht wirklich.
Betty findet: man kann Berlin eigentlich nicht mit Worten oder Bildern beschreiben. Man muss es - wie so vieles im Leben - gesehen und erlebt haben. 
Diese Luftaufnahme verdeutlicht unglaublich stark, wie schwer unsere Haupstadt in Worte, oder gar Bilder zu fassen ist. Berlin ist voller Leben, Farbe, Elan, Hektik. 
Passender könnte ein Bild daher gar nicht sein.














Uffffff, fertig. Betty ist mit den Anzahl der Fotos für den Blog etwas über das Ziel hinaus geschossen, im Gegenzug dazu habe ich altes Plappermaul vielleicht ein paar Worte zu viel verloren...

Ihr wollt nun wissen, was ich während Bettys Abwesenheit so alles getrieben habe? Ätsch, dann müsst ihr euch bis zum nächsten Post gedulden.

Eure vom vielen Erzählen völlig fertige Mimi

Urlaub von mir?!

Leute, ich habe heute etwas ganz Schreckliches mitanhören können.


 Während meine Herrschaften ihr Mittagessen gemampft haben und ich ebenfalls gefuttert habe, erzählt Betty auf einmal etwas von Urlaub.

Für euch Zweibeiner mag Urlaub vielleicht etwas Tolles sein, aber denkt ihr da auch nur eine Sekunde an eure Mitbewohner, uns Katzen?
Wir sehnen uns doch nach unseren üblichen Streicheleinheiten! 
Zuerst werden wir ganz hinterlistig mit extra viel Kraulen und Leckerlies verwöhnt, man freut sich somit schon auf den nächsten Tag wo es hoffentlich so weiter geht. Und dann steht auf einmal Bettys Oma vor der Tür und vom Rest ist keine Spur zu sehen.
Bettys Oma kann zwar auch ganz toll kraulen, aber so gut wie meine vier Herrschaften ist sie trotzdem nicht, denn die kennen mich nun mal einfach besser.

Jedenfalls hat mich das ordentlich aufschrecken lassen. Die wollen also wegfahren - und mich ungestreichelt daheim zurücklassen. Unverschämtheit. Und wieso wollen die überhaupt weg, etwa wegen MIR? Habe ich doch zu viel Platz auf dem Sofa gebraucht, oder nachts zu laut geschnurrt und Betty wach gehalten? Brauchen die eine Auszeit von mir, weil ich immer so überlästig bin?

Zurück zum Thema: gestern kam offenbar eine Reisezeitung mit in den Briefkasten geflattert und über die wurde dann heftig diskutiert.

Bevor die Urlaubsplanung jedoch ausarten konnte, habe ich mich einfach schnurstracks auf die Zeitung gelegt. Und da bringt mich jetzt keiner mehr weg, HA!


Aber ihr kennt mich, natürlich habe ich mich durch viiiele Streicheleinheiten so ablenken lassen, dass Betty die olle Zeitschrift problemlos unter mir hervorziehen konnte. Mist aber auch!

Wenig später hat sich dann aber glücklicherweise herausgestellt, dass nur Betty wegfahren will und mir meine restlichen Dosenöffner zurücklässt. 

Nachdem der Schrecken also doch noch glücklich geendet hat, habe ich es mir trotzdem nochmal auf der Zeitung bequem gemacht, auf der liegt es sich durchaus ganz gut.


Und im Halbschlaf habe ich auch noch in Erfahrung gebracht, dass der Urlaub wohl schon länger geplant ist (mir erzählt natürlich keiner was, tztztz) und es für Betty morgen schon los geht! Deshalb also hatte sie die vergangenen Tage so wenig Zeit, und hat immer Hektik verbreitet. Die hat wohl den berühmten Reiseschnupfen erwischt .... oder war es Reisefieber?

Jetzt wollt ihr sicherlich wissen, wohin die Reise gehen soll. Wie gesagt: ich lag da so im Halbschlaf und hab nur am Rande das Gespräch mitverfolgt. Es war auf jeden Fall die Rede von einem TV-Turm, einem Burger-Tor, die Fahrt mit einer Ess-Bahn (hört sich ja lecker an), und dass Betty einen Alexander besuchen will.... vielleicht wisst ihr ja, wohin es Betty verschlägt???
 
Jedenfalls wünsche ich allen, die dieses Jahr noch in den Urlaub fahren, schon einmal viel Spaß. Denn wenn ihr uns Miezen schon für diese Zeit zurücklasst, soll sich das wenigstens rentieren :P
Eure Mimi

Heuschlacht

Schönen Tag zusammen,


geht es euch gut?
Ich komme gerade von meinem Sonntagsschläfchen im Garten, bin richtig ausgehungert und möchte augenblicklich ausgiebig gestreichelt und gefüttert werden.
Euch interessieren meine Bedürfnisse aber garantiert weitaus weniger als das, was mir vorher noch eingefallen ist .... was ich euch eigentlich schon längst zeigen wollte.

Na, neugierig geworden?


Vielleicht erinnert ihr euch ja noch: bevor all dieses Heckmeck um die Fußball-WM losging, habe ich euch von meinen Abenteuern mit Löwenzahn und Heu erzählt (wer sich nicht mehr erinnern kann oder wem das vollkommen neu ist, darf gerne hier nachlesen).
Und da wollte ich euch eigentlich noch von meinem Spaß mit Betty im Heu erzählen. Dann fiel aber der Startschuss für die WM und da fehlte für diese Geschichte erstens die Zeit und zweitens hab ich das auch total verpennt, dass ich euch noch davon berichten wollte.

Jetzt dürft ihr sie aber - zwar mit etwas Verspätung, das stört euch aber sicher weniger, stimmts? Und falls doch: Pech - noch "miterleben":

Es war also einmal an einem sonnigen und heißen Tag im Mai 2014 ....


Bevor unsere Toberei losgehen kann, stehen erst ein paar Dehnübungen zum Aufwärmen auf dem Programm.

Hoch die Pfote! *ächtz*
Danach sich noch weiiiiiiiiiiit streeeeeeeecken und mit den Vorderpfoten und dem Schwanz eine möglichst gerade Linie bilden. Doch weil das im Stehen praktisch unmöglich ist, werfe ich mich für diese Übung auf den Boden. Die Gelenkigste bin ich trotzdem nicht....

Zuletzt noch ein kurzer Krallencheck: sauber, poliert und messerscharf? 
Passt, somit kann es losgehen!
 Die Spielregeln sind ganz einfach: ich muss entweder so tun, als ob ich mich verstecke ...

... oder mich auf die Lauer legen.

Danach ist Betty an der Reihe. Sie muss mit dem Heu wild in der Gegend rumfuchteln, um es danach schwungvoll in die Luft zu werfen.

 Zuletzt ist es meine Aufgabe, das Heu zu fangen.

Dabei kann es durchaus mal sein, dass ich mich so sehr ins Zeug lege, dass Betty meine Super-Sprünge nicht einmal mehr mit der Fotokiste einfangen kann, hihi.


Aber das allertollste an dem Spiel ist: man kann es gar nicht oft genug spielen.



 Aber irgendwann wird es selbst mir zu bunt, bzw. zu grün. Um Betty meine Langeweile zu zeigen, versuche ich dann möglichst desinteressiert in die Gegend zu gucken.

... was aber leider nicht immer sofort klappt. So bekommt man eben eine Ladung Grünzeug mehr als nötig um die Nase gepfeffert.




Und dann reicht es mir aber auch endgültig.
Die Flucht zu ergreifen ist die einzige Möglichkeit, dem Heu, bzw. Betty zu entkommen.


So, Geschichte erzählt, jetzt wird gefressen!
Also dann tschüss,
eure Mimi