Dehn- und Streckübungen zum Muskelaufbau

Eine Frage an die Katzenbesitzer unter euch:

Wusstet ihr eigentlich, dass beim Leckerchenverspeisen eine Vielzahl an Muskeln und
 ... äh ... sonstigen Katzenteilen schwerstens beansprucht und trainiert werden?

Jaja, ganz richtig!
Von wegen: "Nee, du bekommst jetzt nach 47 Leckerchen keines mehr, du wirst sonst noch dick - auch wenn du noch so lieb guckst: jetzt ist Schluss mit dem Gefresse!"

Wir Miezen fressen unsere Leckerbissen natürlich nicht sinnlos in uns hinein (im Gegensatz zu meiner Zweibeinerin Betty beispielsweise, die sich regelmäßig an Chipstüten und Schokoladentafeln vergreift und einfach nicht mehr aufhören kann zu naschen ... tztztz).
Wir Katzen trainiern beim ständigen Mampfen und den zahlreichen Versuchen, durch liebenswerte Blicke noch mehr Leckereien zu erbetteln, viele, viele Körperteile und die Kalorien purzeln dabei obendrein auch noch.


Während wir darauf warten, dass der Zweibeiner eeendlich das Leckerchen herausrückt, wird der Hals gedehnt. Somit wird vermieden, dass wir Katzen ein Doppelkinn ansetzen.

Nachdem die Zweibeiner leider öfter mal länger auf sich warten lassen, werden neben den Halsmuskeln auch die beiden Ohren gestärkt. Mit gespitzten Löffeln lauschen wir den seltsamsten Lauten, die bei der Leckerchenvergabe von sich gegeben werden.
Von Zisch- und Grunzgeräuschen bis über "komm Mimi, mach eine Rolle", "Spring" und "Tote Katze! Los, tote Katze! Peng!!!" ... leider merken die Herrschaften auch beim zigsten Versuch nicht, dass all das Geplapper wertlos ist, da wir Miezen allein durch unseren Charme sowieso an unser Ziel - den Leckerbissen - kommen.
Trotzdem müssen wir die zahlreichen Befehle und sonstige nicht näher definierbare Laute über uns ergehen lassen. Alles nicht so schlimm, denn dabei werden die Ohrmuskeln soweit strapaziert, dass wir noch vom Nachbarsgarten aus hören, wenn der Kühlschrank geöffnet wird. Und schwupps, steht die Katze auf der Matte und wartet auf die Belohnung für die gut trainierten Ohren.

Sogar die Beinmuskulatur spielt bei der Leckerchenvergabe eine wichtige Rolle: während die Hand mit dem Leckerchen angespannt verfolgt wird, trainieren wir so unsere Pfotenmuskeln. Immer sprungbereit, falls die Zweibeiner es sich doch anders überlegen sollten und den Leckerbissen im letzten Moment wegziehen wollen, sind unsere Pfotenmuskeln zum Zerreißen gespannt. Durch die auf diese Weise antrainierten Muskeln können wir uns jederzeit noch rechtzeitig auf die Hand stürzen, um so den Leckerchengenuss sicherstellen zu können.

Natürlich wird auch unser "Waschlappen", die Zunge, beim Mäulchen befeuchten regelmäßig trainiert. Und nein, nicht etwa damit wir euch Zweibeiner besser abknutschen können!
Mit einer starken Zunge können wir umso lieblicher und herzzerreißender Maunzen und so auf uns Aufmerksam machen.
Und Aufmerksamkeit ist selbstverständlich die Voraussetzung für stundenlange Streicheleinheiten und außerdem lebensnotwendig für das ständige Auffüllen des Futternapfes.

Während das Leckerchen scheinbar direkt mit den Augen verschlungen wird, werden unsere Augäpfel gedehnt. So wird gleichzeitig die Sehkraft gestärkt. Und uns entgeht nie wieder ein Leckerchen, das den schusseligen Zweibeinern aus den Pfoten gerutscht ist.

Beim Leckerchen-Schnuppern wird pinocchiomäßig die Nase verlängert, gedehnt und für verschiedenste Düfte gestärkt. Das ist der Grund dafür, wieso wir Miezen unsere Leckerchen schon aus weiter Entfernung erschnuppern können.

Ist es dann endlich so weit und der Leckerbissen wird feierlich überreicht, werden dabei nicht nur die Kaumuskeln gestärkt und die Zähne geschärft. Abhängig davon, wie die Übergabe der Leckerei erfolgt, werden noch unzählige weitere Muskeln gedehnt.
Hier erfolgt beispielsweise eine Bauchstraffung:

Nun wünsche ich allen Vierbeinern viel Glück dabei, ihren Zweibeinern die Leckerchenvergabe als Muskelaufbauprogramm glaubhaft verkaufen zu können.
... hehehe .... :D
Viele Grüße, eure Muskelmimi

Marsmenschen und Daltons

Schnurr, schnurr


Loooos, schnell mitkommen!

Ihr erinnert euch an die Daltons in meinem Garten?
Es werden immer noch mehr ... mittlerweile stehen schon drei Gefängnisse für die Daltons hier rum.
Die Zweibeiner unterscheiden dabei immer "Bienenkiste" (davon konntet ihr im letzten Bienenpost ein Exemplar sehen) und "Magazinvolk". Die Daltons vom Magazinvolk möchte ich euch heute zeigen, die wohnen nämlich in unserem lustigen Gartenhäuschen.

Ganz egal ob Magazinvolk oder Bienenkiste: überall summt, brummt und wuselt es.


Und heute war das Geschwirre bei den Daltons noch größer als sonst. 
Heute waren die Marsmänner unterwegs.

Sie haben den Bienen das geklaut, was die wiederum von meinen Blumen geklaut haben: 
Honig

Hier auf diesem Foto ist Bettys Marsschwester besagte Honigdiebin.

Wobei mir bisher noch nicht aufgefallen ist, dass aus Blüten leckerer Honig tropft ... 
Muss ich mir demnächst wohl mal genauer ansehen!

Manchmal muss man den Honig erst noch befreien,
da die Daltonbienen (fies wie man sie kennt) ihn so gut gefangen halten.

 Doch ist er erst einmal befreit ...

... dauert es nicht mehr lange, bis dieses flüssige Gold in die Honiggläser fließen darf.


Obwohl meine Marszweibeiner nur einem Daltonvolk den Honig gemopst haben, sind sie stolz auf meine Gartenmitbewohner: die Bienchen haben fleißig gesammelt und so gab es im ersten Jahr sogar schon acht Kilo.

Ob ich wohl auch mal probieren darf ...?

 
Schnurrrrrr summsumm,
Eure süße Honigbiene Mimi

Hitzeversteck



Ich weiß genau, was ihr jetzt denkt.
Aber nein, ich kann euch versichern: da liegt ihr falsch:
Nicht ICH bin hinter einem Zaun eingesperrt, sondern IHR.


Jawohl, ihr alle da draußen! Allen voran aber die Sonne, hähä!

Das mit der ewigen Hitze gerade wurde mir allmählich ein bisschen zu bunt heiß.
Also habe ich das einzig Vernünftige gemacht, um mich vor ihr zu schützen: 
Ich habe sie aus meinem Garten ausgesperrt.

Wie das geht, wollt ihr wissen?
Na ganz einfach: unser Gartenzaun hier ist sooooooooo hoch,
dass nicht mal ich auf Pfotenspitzen bis ganz oben hin gelange.

Also kommt auch keine Sonne drüber.
Und falls sie sich doch hierher zu mir in den Garten hüpfen sollte, kommt sie nicht weit.
Denn ich liege - ganz die brave Wachkatze - bereit und verhindere jeden Sonneneinbruch.
(Tihi, was für ein lustiges Wortspiel).

Während ihr euch alle in der Hitze nicht mehr fläzen könnt,
lasse ich es mir hier in meinem wunderbar klimatisierten Garten gut gehen. 

Sonne adé Dank meinem Sonnenzaun.
Heute gibt es ausnahmsweise also mal keine sonnigen Grüße, ätsch! :D
Eure Schattenkatze Mimi

Samstagsausflüge

Miau und Schnurr,

juhu, Wochenende!
Habt ihr etwas geplant? Oder macht ihr euch einfach ein paar schöne, ruhige Tage?
Betty zum Beispiel fährt heute Abend auf ein kleines Open Air Konzert. Dort wird mit vielen anderen Leuten zusammen auf einem kleinen "Berg" gepicknickt und untermalt wird dieses schöne Szenario mit Musik eines Streichorchesters. Richtig toll ist das immer, schwärmt sie gerade wieder.

Während die Zweibeiner also ihren Picknickkorb packen,
mache ich heute ebenfalls noch einen Ausflug.

Wohin es geht? 
Ganz klar: ich werde ein paar Runden durch den Garten drehen, 
bevor nachts Betty und der Rest der Zweibeinerbande vollgefressen 
und mit kugelrunden Bäuchen vom Mampf-Konzert heimkehren. 
Um ihnen dann beim Versuch zu Schlafen die Pfoten in die Bäuche zu drücken =)


Einen schönen Samstagabend wünsche ich euch!
Schnurrrrrrr und ab in den Garten,
eure Mimi